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Zweite Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2015

Konsolidierte Rechtsvorschrift aus einer angebundenen offiziellen Quelle.

Deutschland · GII

FinAusglG2015DV 2 · GII_CONSOLIDATED_UNKNOWN

Strukturierter VolltextOffizielle Quelle · nichtamtlich konsolidierter Text

Vorschriften 14 von 4

§ 1

Feststellung der Länderanteile an der Umsatzsteuer im Ausgleichsjahr 2015

Für das Ausgleichsjahr 2015 werden als Länderanteile an der Umsatzsteuer festgestellt: für Baden-Württemberg 10 880 078 107,45 Euro für Bayern 12 865 757 672,72 Euro für Berlin 3 654 244 965,03 Euro für Brandenburg 3 804 150 188,88 Euro für Bremen 804 726 618,61 Euro für Hamburg 1 787 007 729,50 Euro für Hessen 6 174 407 786,53 Euro für Mecklenburg-Vorpommern 2 811 858 599,44 Euro für Niedersachsen 9 940 763 277,72 Euro für Nordrhein-Westfalen 18 657 936 284,52 Euro für Rheinland-Pfalz 4 613 022 030,26 Euro für das Saarland 1 409 945 749,76 Euro für Sachsen 7 082 961 923,93 Euro für Sachsen-Anhalt 4 012 523 793,83 Euro für Schleswig-Holstein 3 183 473 194,13 Euro für Thüringen 3 854 188 590,16 Euro.

§ 2

Abrechnung des Finanzausgleichs unter den Ländern im Ausgleichsjahr 2015

Für das Ausgleichsjahr 2015 wird der Finanzausgleich unter den Ländern wie folgt festgestellt: 1. endgültige Ausgleichsbeiträge: von Baden-Württemberg 2 323 645 802,52 Euro von Bayern 5 467 601 474,18 Euro von Hamburg 114 774 295,62 Euro von Hessen 1 729 815 166,86 Euro, 2. endgültige Ausgleichszuweisungen: an Berlin 3 621 856 618,15 Euro an Brandenburg 497 805 893,72 Euro an Bremen 626 734 787,04 Euro an Mecklenburg-Vorpommern 476 339 096,51 Euro an Niedersachsen 419 718 957,04 Euro an Nordrhein-Westfalen 1 025 014 547,50 Euro an Rheinland-Pfalz 350 625 517,44 Euro an das Saarland 152 710 373,19 Euro an Sachsen 1 029 740 798,52 Euro an Sachsen-Anhalt 600 770 084,09 Euro an Schleswig-Holstein 249 383 566,03 Euro an Thüringen 585 136 499,95 Euro.

§ 3

Abschlusszahlungen für 2015

Zum Ausgleich der Unterschiede zwischen den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Länderanteilen an der Umsatzsteuer nach § 1, den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Ausgleichsbeiträgen und Ausgleichszuweisungen nach § 2 werden nach § 15 des Finanzausgleichsgesetzes mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung fällig: 1. Überweisungen von zahlungspflichtigen Ländern: von Baden-Württemberg 9 905 071,19 Euro von Bayern 17 953 190,13 Euro von Hamburg 2 955 300,81 Euro von Hessen 9 466 325,99 Euro, 2. Zahlungen an empfangsberechtigte Länder: an Berlin 9 055 579,39 Euro an Brandenburg 3 179 079,31 Euro an Bremen 737 247,26 Euro an Mecklenburg-Vorpommern 3 911 178,94 Euro an Niedersachsen 2 164 669,50 Euro an Nordrhein-Westfalen 5 584 723,37 Euro an Rheinland-Pfalz 1 959 871,51 Euro an das Saarland 1 219 939,31 Euro an Sachsen 1 323 711,53 Euro an Sachsen-Anhalt 4 390 172,78 Euro an Schleswig-Holstein 2 103 910,32 Euro an Thüringen 4 649 804,91 Euro.

§ 4

Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Diese Verordnung tritt am siebenten Tag nach der Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Erste Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2015 vom 27. März 2015 (BGBl. I S. 365) außer Kraft.