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Zweite Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2018

Konsolidierte Rechtsvorschrift aus einer angebundenen offiziellen Quelle.

Deutschland · GII

FinAusglG2018DV 2 · GII_CONSOLIDATED_UNKNOWN

Strukturierter VolltextOffizielle Quelle · nichtamtlich konsolidierter Text

Vorschriften 14 von 4

§ 1

Feststellung der Länderanteile an der Umsatzsteuer im Ausgleichsjahr 2018

Für das Ausgleichsjahr 2018 werden als Länderanteile an der Umsatzsteuer festgestellt: für Baden-Württemberg 12 570 374 297,12 Euro für Bayern 14 831 749 907,07 Euro für Berlin 4 317 490 140,56 Euro für Brandenburg 4 377 853 018,06 Euro für Bremen 971 738 278,39 Euro für Hamburg 2 086 482 476,46 Euro für Hessen 7 110 000 228,87 Euro für Mecklenburg-Vorpommern 3 264 134 864,49 Euro für Niedersachsen 11 374 174 585,74 Euro für Nordrhein-Westfalen 21 837 361 671,18 Euro für Rheinland-Pfalz 5 441 646 657,20 Euro für das Saarland 1 622 568 356,11 Euro für Sachsen 8 079 877 649,50 Euro für Sachsen-Anhalt 4 597 002 280,32 Euro für Schleswig-Holstein 3 964 641 070,46 Euro für Thüringen 4 394 172 215,36 Euro.

§ 2

Abrechnung des Finanzausgleichs unter den Ländern im Ausgleichsjahr 2018

Für das Ausgleichsjahr 2018 wird der Finanzausgleich unter den Ländern wie folgt festgestellt: 1. endgültige Ausgleichsbeiträge: von Baden-Württemberg 3 082 049 977,42 Euro von Bayern 6 675 528 797,28 Euro von Hamburg 83 317 912,20 Euro von Hessen 1 615 794 428,10 Euro, 2. endgültige Ausgleichszuweisungen: an Berlin 4 405 962 838,83 Euro an Brandenburg 550 657 527,09 Euro an Bremen 739 658 302,02 Euro an Mecklenburg-Vorpommern 538 151 907,41 Euro an Niedersachsen 830 668 397,86 Euro an Nordrhein-Westfalen 1 012 694 974,17 Euro an Rheinland-Pfalz 418 082 814,44 Euro an das Saarland 194 138 783,18 Euro an Sachsen 1 181 518 946,74 Euro an Sachsen-Anhalt 676 399 325,96 Euro an Schleswig-Holstein 234 477 482,38 Euro an Thüringen 674 279 814,91 Euro.

§ 3

Abschlusszahlungen für 2018

Zum Ausgleich der Unterschiede zwischen den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Länderanteilen an der Umsatzsteuer nach § 1, den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Ausgleichsbeiträgen und Ausgleichszuweisungen nach § 2 werden nach § 15 des Finanzausgleichsgesetzes mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung fällig: 1. Überweisungen von zahlungspflichtigen Ländern: von Baden-Württemberg 2 182 072,74 Euro von Bayern 3 112 489,18 Euro von Bremen 1 129 090,80 Euro von Hamburg 70 623,16 Euro von Hessen 2 351 083,54 Euro von Thüringen 259 634,86 Euro, 2. Zahlungen an empfangsberechtigte Länder: an Berlin 2 965 831,69 Euro an Brandenburg 624 706,13 Euro an Mecklenburg-Vorpommern 798 260,65 Euro an Niedersachsen 1 046 876,80 Euro an Nordrhein-Westfalen 342 188,72 Euro an Rheinland-Pfalz 325 353,45 Euro an das Saarland 87 614,22 Euro an Sachsen 1 800 559,97 Euro an Sachsen-Anhalt 930 922,21 Euro an Schleswig-Holstein 182 680,46 Euro.

§ 4

Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Diese Verordnung tritt am siebenten Tag nach der Verkündung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Erste Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2018 vom 26. März 2018 (BGBl. I S. 407) außer Kraft.

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