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Zweite Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2019

Konsolidierte Rechtsvorschrift aus einer angebundenen offiziellen Quelle.

Deutschland · GII

FinAusglG2019DV 2 · GII_CONSOLIDATED_UNKNOWN

Strukturierter VolltextOffizielle Quelle · nichtamtlich konsolidierter Text

Vorschriften 15 von 5

§ 1

Feststellung der Länderanteile an der Umsatzsteuer im Ausgleichsjahr 2019

Für das Ausgleichsjahr 2019 werden als Länderanteile an der Umsatzsteuer festgestellt: für Baden-Württemberg 13 402 874 110,30 Euro für Bayern 15 832 388 381,78 Euro für Berlin 4 415 448 055,15 Euro für Brandenburg 4 527 794 983,96 Euro für Bremen 1 038 996 415,31 Euro für Hamburg 2 228 100 191,78 Euro für Hessen 7 586 290 360,03 Euro für Mecklenburg-Vorpommern 3 417 966 540,95 Euro für Niedersachsen 11 939 879 496,81 Euro für Nordrhein-Westfalen 22 536 106 411,50 Euro für Rheinland-Pfalz 5 573 063 983,75 Euro für das Saarland 1 793 854 423,75 Euro für Sachsen 8 315 317 973,56 Euro für Sachsen-Anhalt 4 755 263 170,01 Euro für Schleswig-Holstein 4 096 475 499,42 Euro für Thüringen 4 596 182 754,12 Euro.

§ 2

Abrechnung des Finanzausgleichs unter den Ländern im Ausgleichsjahr 2019

Für das Ausgleichsjahr 2019 wird der Finanzausgleich unter den Ländern wie folgt festgestellt: 1. endgültige Ausgleichsbeiträge: von Baden-Württemberg 2 449 850 418,12 Euro von Bayern 6 721 190 908,67 Euro von Hamburg 122 715 565,63 Euro von Hessen 1 912 163 765,31 Euro, 2. endgültige Ausgleichszuweisungen: an Berlin 4 340 086 391,33 Euro an Brandenburg 558 325 189,15 Euro an Bremen 771 854 872,88 Euro an Mecklenburg-Vorpommern 519 848 504,85 Euro an Niedersachsen 780 285 860,52 Euro an Nordrhein-Westfalen 1 042 264 603,36 Euro an Rheinland-Pfalz 307 776 487,12 Euro an das Saarland 179 745 451,80 Euro an Sachsen 1 184 098 391,69 Euro an Sachsen-Anhalt 656 153 025,22 Euro an Schleswig-Holstein 235 007 569,00 Euro an Thüringen 630 474 310,82 Euro.

§ 3

Abschlusszahlungen für 2019

Zum Ausgleich der Unterschiede zwischen den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Länderanteilen an der Umsatzsteuer nach § 1, den vorläufig gezahlten und den endgültig festgestellten Ausgleichsbeiträgen und Ausgleichszuweisungen nach § 2 werden nach § 15 des Finanzausgleichsgesetzes mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung fällig: 1. Überweisungen von zahlungspflichtigen Ländern: von Baden-Württemberg 13 472 789,93 Euro von Bayern 20 360 034,45 Euro von Hamburg 2 689 666,56 Euro von Hessen 7 293 506,91 Euro von Schleswig-Holstein 379 793,69 Euro, 2. Zahlungen an empfangsberechtigte Länder: an Berlin 9 881 681,22 Euro an Brandenburg 3 036 014,30 Euro an Bremen 3 185 649,33 Euro an Mecklenburg-Vorpommern 3 445 646,38 Euro an Niedersachsen 4 994 135,74 Euro an Nordrhein-Westfalen 2 252 869,96 Euro an Rheinland-Pfalz 290 439,97 Euro an das Saarland 1 273 623,07 Euro an Sachsen 8 363 084,38 Euro an Sachsen-Anhalt 3 976 498,04 Euro an Thüringen 3 496 149,16 Euro.

§ 4

Außerkrafttreten

Die Erste Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2019 vom 18. März 2019 (BGBl. I S. 341) tritt außer Kraft.

§ 5

Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am siebenten Tag nach der Verkündung in Kraft.

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